Präsentation des Projekts

Das Projekt «Fleurs de Chantier» wird im Rahmen des kantonalen Programms «Ich ernähre mich gesund und bewege mich ausreichend» des Amtes für Gesundheit des Kantons Freiburg durchgeführt.

«Fleurs de Chantier» schafft Raum für physische, emotionale und mentale Erfahrungen. Diese Erfahrungen werden durch den Dialog verknüpft und ermöglichen dem Zielpublikum ein positives Körperbild (PKB)zu entwickeln. Die Aktivitäten von «Fleurs de Chantier» sollen das positive Körperbild fördern (langfristige Prävention).

Das Projekt bietet praktische Erfahrungen , welche die Entwicklung des PKB unterstützen, indem sie Herausforderungen im Zusammenhang mit Selbstwahrnehmung, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein aufzeigen.

Zur Förderung eines positiven Körperbildes ist es sinnvoll, das Thema mit den Teilnehmenden und Fachpersonen in einem praktischen Kontext zu verbalisieren und es sich bewusstzu machen. Indem wir einer Person Raum für Experimente und Begegnungen schaffen und ihr die Möglichkeit geben, Verantwortung zu übernehmen, kann sie ihren Körper, ihr Selbstbild und ihre eigene Wahrnehmung entdecken. Der Ausdruck von Individualität, Persönlichkeit und Kreativität wird stark unterstützt; zudem fördert das Projekt den Austausch zwischen dem Einzelnen und dem Kollektiv.

Ziel ist nicht die Aktivität an sich, sondern das Aufzeigen der Herausforderungen im Zusammenhang mit dem positiven Körperbild.

Jeder Mensch, egal welchen Alters, orientiert sich stark an Vorbildernund imitiert deren Verhalten. Die Fachperson ist die wichtigste Trägerin des Projekts; sie nimmt eine starke Vorbildrolle ein. Es ist daher wichtig, dass sich diese Person über ihr eigenes Körperbild, ihre Wahrnehmungen und überzeugungen im Klaren ist. Je mehr sie sich hinterfragt, desto mehr qualifiziert sie sich als Projektträgerin..

Grundsätze von «Fleurs de Chantier»

Aus den Projektgrundsätzen lassen sich Werte ableiten, die für ALLE Nutzerinnen und Nutzer gelten.

  • Freiwillige Teilnahme : Wahl haben zwischen Aktiv und Passiv, Teilnehmen oder Beobachten.
  • Wohlwollen : jede Person so akzeptieren, wie sie ist, und sich bewusst werden, dass andere Realitäten möglich sind.
  • Authentizität : sich selbst gegenüber ehrlich und treu sein, unter Berücksichtigung der eigenen Stärken und Schwächen.
  • Aufgeschlossenheit : Willensfreiheit stärken, um eine pluralistische Welt zu gewährleisten, die in die gleiche Richtung blickt.
  • Unvoreingenommenheit : die Realitäten von anderen zu verstehen versuchen.
  • Zusammenarbeit : das Potenzial anderer erkennen, ergänzende Ansätze stärken und horizontale Beziehungen schaffen, trotz unterschiedlicher Verantwortungsebenen und Rollen.
  • Respekt : andere anhören und sich selbst hinterfragen, um andere zu verstehen.
  • Kreativität : neue Dinge wagen und der Fantasie freien Lauf lassen.
  • Recht auf Fehler : eigene Fehler akzeptieren durch Stärkung des Lernprozesses und des Ergebnisses.